Größte Reform des Kinderbetreuungsgeldes

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Mehr Flexibilität, Fairness und Partnerschaftlichkeit für Eltern

Die Reform des Kinderbetreuungsgeldes, die im Ministerrat beschlossen wurde, trägt die Handschrift von Familienministerin Sophie Karmasin und entspricht den Wünschen der Eltern. Ab dem 1. März 2017 soll das Kinderbetreuungsgeld in Höhe und Dauer flexibel, partnerschaftlich und transparent ausgestaltet werden. Die Einigung nimmt auch auf mehr Partnerschaftlichkeit in der Kinderbetreuung Rücksicht.

"Das Kindergeldkonto kommt ab dem 1. März 2017 und bringt mehr Flexibilität, Fairness und Partnerschaftlichkeit für die Eltern. Dies ist die größte Reform des Kinderbetreuungsgeldes seit dem Jahr 2002.", so die Familienministerin.

Mehr Flexibilität bei Bezugsdauer

Durch die Reform werden die finanziellen Unterschiede der früheren Pauschalvarianten aufgehoben. Damit wird sichergestellt, dass Mütter und Väter eine einheitlichere Gesamtsumme erhalten. Die Eltern können die Bezugsdauer dabei flexibel wählen. Entweder zwischen 12 und 28 Monaten für eine Person, oder zwischen 15 und 35 Monaten für beide Eltern zusammen.

Mehr Partnerschaftlichkeit

Durch die Reform erhalten Väter durch den Partnerschaftsbonus mehr Anreiz, sich an der Kinderbetreuung beteiligen. Dieser könne in der Höhe von 1.000 Euro von den Eltern abgerufen werden, wenn sich diese die Betreuung zu gleichen Teilen aufteilen.

"Besonders wichtig war mir bei dieser Reform, dem Wunsch nach mehr Partnerschaftlichkeit nachzukommen. Daher habe ich mich für einen Partnerschaftsbonus eingesetzt. Dadurch möchte ich Väter zusätzlich motivieren, sich verstärkt in dieser prägenden Lebensphase einzubringen.", so Sophie Karmasin abschließend.

Lebensnahe Familienpolitik

Sophie Karmasin hat die größte Reform des Kinderbetreuungsgeldes seit dem Jahr 2002 auf den Weg gebracht. Generalsekretär Peter McDonald gratuliert der Familienministerin zu diesem Erfolg.

"Trotz langwieriger und schwieriger Verhandlungen hat es die Familienministerin geschafft, diese bahnbrechende Reform auf den Weg zu bringen. Die Reform steht für eine lebensnahe Familienpolitik, für die sich die ÖVP immer eingesetzt hat.", lobt VP-Generalsekretär Peter McDonald die Familienministerin.

Vizekanzler Reinhold Mitterlehner äußerte sich im Rahmen des Ministerrates zur Umgestaltung des Kindergeldkontos: "Wir investieren 150 Millionen Euro in die Umgestaltung des Kindergeldkontos, und erreichen dadurch eine deutliche Entlastung von 100 Millionen Euro durch mehr Freibeträge für Mütter und Väter"