Familien gehen vor!

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Familienministerin Sophie Karmasin zu Besuch in Tirol

Einen ganzen Tag nahm sich BMin Dr. Sophie Karmasin vergangene Woche Zeit, um sich ausführlich ein Bild vor Ort von der Kinderbetreuung in Zams sowie dem Elisabethinum in Axams zu machen. "Familien sind das Wichtigste für ein Land, um die Zukunft zu sichern. Ich will, dass sich Familien anerkannt fühlen", so Karmasin bei der Begrüßung.

Familien im Fokus

Entsprechend herzlich gestaltete sich auch der Besuch in der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik in Zams. Eine Diskussionsrunde mit den Schülerinnen der 5. Klasse zeigte wesentliche Schwerpunkte ihrer Bildungspolitik. Angefangen von Vaterkarenz über die neuen, flexibleren Karenzmodelle bis zu kritischen Fragen zur Homo-Ehe. Karmasin bedankte sich bei den angehenden Kindergartenpädagoginnen für ihre Entscheidung, einen in unserer Gesellschaft so wichtigen Berufsweg gewählt zu haben. Im schuleigenen Praxiskindergarten verzauberten die Kleinsten alle BesucherInnen, darunter auch die VP-Frauen mit Bezirksleiterin Barbara Trenkwalder, sowie die Gemeinderätinnen Hildegard Fritz aus Zams und Beate Scheiber aus Landeck. Mit einer kleinen Nikolausvorführung stellten sie eindrucksvoll unter Beweis, was sie alles gelernt haben.

Elisabethinum – „Miteinander leben lernen“

Junge Menschen mit Behinderungen so zu unterstützen, zu begleiten und zu fördern, dass sie ein möglichst selbstbestimmtes und selbstständiges Leben führen können, das ist die Zielsetzung im Elisabethinum in Axams. BMin Karmasin diskutierte gemeinsam mit Klaus Springer, dem Leiter der Einrichtung, NRin Liesi Pfurtscheller, Bürgermeister Christian Abenthung, sowie VP-Frauen Bezirksleiterin Sabine Kolbitsch über Ideen, Visionen, Chancen aber vor allem auch die großen Herausforderungen für die Zukunft zum Thema „Familien mit Kindern mit Behinderung“. Was das für die betroffenen Familien bedeutet, erzählten Elternvertreterinnen bei der anschließenden Gesprächsrunde. „Familien mit schwerstbehinderten Kindern sind Tag für Tag unglaublich gefordert, Selbstverständlichkeiten werden zu großen Problemen. Gerade für die Mütter sind Einrichtungen wie das Elisabethinum sehr viel Hilfe und Unterstützung. Die MitarbeiterInnen verdienen besonderen Dank und Anerkennung für ihre Leistungen,“ zeigte sich Karmasin beeindruckt.