Bundespolitik
11.01.2017

Sonja Ledl-Rossmann übernimmt mit 1. Jänner 2017 den Vorsitz im Bundesrat


Tiroler ÖVP-Bundesrätin wird am 26. Jänner den neuen Bundespräsidenten angeloben. Pflege und Vereinbarkeit von Beruf und Familie als politische Schwerpunkte.

Wien, 29. Dezember 2016 (ÖVP-PK) Im Bundesrat wechselt der Vorsitz halbjährlich in alphabetischer Reihenfolge der Bundesländer. Mit 1. Jänner 2017 übernimmt ÖVP-Bundesrätin Sonja Ledl-Rossmann für das Bundesland Tirol im ersten Halbjahr 2017 turnusmäßig den Vorsitz im Bundesrat. Die 1974 im Tiroler Ehnbichl geborene diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester gehört seit dem Jahr 2013 der Länderkammer des Parlaments an. Sie ist in der Österreichischen Frauenbewegung und im ÖAAB verankert und darüber hinaus stellvertretende Landesparteiobfrau der ÖVP-Tirol.

Als Präsidentin des Bundesrates hat Ledl-Rossmann im ersten Halbjahr auch den Vorsitz der Bundesversammlung inne. Damit kommt ihr die Aufgabe der Angelobung des neuen Bundespräsidenten am 26. Jänner 2017 zu. „Das ist natürlich ein spannendes und wichtiges Ereignis. Aber meine Präsidentschaft dauert nicht nur diesen einen Tag, sondern ein halbes Jahr, und ich möchte mich in dieser Zeit schwerpunktmäßig vor allem dem Thema Pflege widmen“, sagt Ledl-Rossmann, die beruflich im Bereich der Pflege aktiv ist. „Gerade die Unterstützung pflegender Angehöriger möchte ich forcieren.“

Auch die Frauen- und Familienpolitik ist der künftigen Präsidentin ein Anliegen: „Das Motto „Vereinbarkeit.Leben“ ist mir sehr wichtig. Die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf – sei es beim Thema Kinder und Beruf oder Pflege und Beruf – ist ein gesellschaftspolitisches Thema, das nach wie vor besonders die Frauen betrifft. Auf dieses Thema möchte ich mich konzentrieren. Dann kann man tatsächlich etwas weiterbringen und Bewusstsein für eine Thematik schaffen, wie ich es mit der Pflege vorhabe“, kündigt Ledl-Rossmann an.