BundespolitikSonstiges
11.10.2016

NR Rauch: „Hypo-Untersuchungsausschuss war wichtig"

„Hypo-Untersuchungsausschuss war wichtiger Beitrag zur Aufklärung des Kärntner Bankenskandals!“


Die knapp 20-monatige Aufklärungsarbeit rund um die Hypo Alpe Adria geht für den ÖVP-Nationalratsabgeordneten Hannes Rauch morgen Mittwoch mit der Befassung des Nationalrats, dem Abschlussbericht des Verfahrensrichters und den Fraktionsberichten zu Ende. Dazwischen liegen insgesamt 79 Ausschusssitzungen in Wien, 675 Sitzungsstunden und 16 Millionen A4-Seiten an Dokumenten und Akten, die zur Aufarbeitung der Causa dienten. 124 Auskunftspersonen wurden in 142 Befragungen eingehend zu den Vorgängen um die Hypo Alpe Adria befragt und sehr oft auch mit unangenehmen Details des Skandals konfrontiert.

Für NR Hannes Rauch  war es hinsichtlich der politischen Bewertung eine enorm wichtige und zugleich herausfordernde Zeit. Ca. 30.000 zurückgelegte Kilometer zwischen Tirol und Wien waren die „Begleiterscheinung“ der intensiven Ausschussarbeit Rauchs als Teil des ÖVP-Ausschussteams. „Am Ende bleiben wichtige Erkenntnisse und das Wissen darüber, was in Zukunft nicht mehr passieren darf. Neben systematischen Mängeln in der Bankenaufsicht waren dies vor allem skandalträchtige Machenschaften rund um die Kärntner FPÖ, die vollen politischen Zugriff auf die Skandalbank hatte und die deren Treiben tatenlos zusah. Erst als alles zu spät war, wurde die Bank als bereits „tickende Bombe“ nach Wien weitergereicht", so Rauch. Mit Blick auf die damalige internationale Krisenzeit, die drohenden Gefahren für den Standort Österreich und für andere Banken wurde seitens der Bundesregierung alles versucht, um den Schaden zu minimieren.